
MTB-Kids beim Downhill-Meister
Am Samstag, 25.8.07, machten sich 9 MTB-Kids, darunter eine junge Dame, nach Bad Hindelang auf. Dort empfing sie Vossy Gardoni, der mit 11 Jahren das Motorradfahren begonnen und nach mehreren bayerischen Jugend- und Meistertiteln das Fahrzeug gewechselt und in der Folgemit dem Fahrrad an süddeutschen, deutschen und internationalen Trial- und Downhill-Meister- schaften teilgenommen und teilweise auch gewonnen hatte. Erst erklärte er anschaulich Balance-Übungen etwa im Stand oder auf dem Balken, bevor die jungen Radler selbst auf dem abgesperrten Gelände ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Zwischendurch zeigte er dann aber auch, was er mit dem Rad so alles anstellen konnte, wobei bei der 1800-Drehungauf dem Balken, dem Tänzeln auf dem Hinterrad oder einer Drehung um das Vorder- rad nicht nur den Kindern der Mund offen stehen blieb. Nach einer Pause ging es dann mit der Seilbahn auf den Hornberg, wobei bereits die als einfach beschriebene „grüne Downhill-Strecke“ ihre Tücken zeigte. Während Vossy Gardoni spielerisch auf Vorder- oder Hinterrad Absätze oder Gräben meisterte, stiegen so manche seiner Schüler unfreiwillig über den Lenker ab, schienen doch Felsen und lose Steine unüberwindliche Hindernisse darzustellen. Vossy brachte jedoch alle heil an den Ausgangspunkt zurück, wo der „Dirt-Park“ die Strapazen der vorangegangenen Abfahrt vergessen machte. Mehrere Hügel in Folge ließen die ersten freien Sprünge zu, was zu Begeisterungsstürmen der Teilnehmer führte. Erst die Aussicht auf die „schwarze Piste“ vermochte sie dazu bringen, wieder in die Bergbahn zu steigen. Enge Kehren und Felsabsätze verlangten den ganzen Einsatz der Kids, aber auch wenn sie mit 30 Minuten annähernd die fünffache Zeit aufwenden mussten, die Vossy normalerweise für die Strecke braucht, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Der Tag war nach übereinstimmender Meinung viel zu schnell vergangen, und außer ein paar Kratzer hatte niemand ernsthafte Verletzungen davongetragen. Ein Fortsetzungskurs bei der „MTB-Factory“ scheint deshalb unausweichlich.



