Dem Himmel so nah

"Team Bad Wörishofen" vom RVA kommt unter die Top 30

 

Sternenhimmel – niemand kann sich erinnern, wann dies zuletzt beim Ötztaler Radmarathon der Fall war. Ein Schritt auf den Balkon um fünf Uhr morgens lässt Träume wahr werden: Das Wetter wird gut. Auf 231 Kilometern und 5500 Höhenmetern über vier Pässe Nord- und Südtirols wird die Sonne scheinen.

 

Neun Rennradfahrer vom RV Adler sind beim größten Radmarathon Europas am Start. Um 6.30 Uhr ertönt der Startschuss in Sölden. Von dort aus geht es durch das Ötztal hinauf auf das Kühtai über Innsbruck zum Brenner. Ab Sterzing warten noch der Jaufenpass und das Timmelsjoch, ehe die Ziellinie in Sölden überquert wird. Sebastian Kohlhofer darf aufgrund seiner guten Vorjahresleistung in der ersten Gruppe zusammen mit Profis wie Gerrit Glomser starten. Zwar kann er dessen Tempo genauso wenig mitgehen wie mit dem späteren Sieger Emanuele Negrini aus Italien, doch mit 8:05 Stunden wird er nicht nur bester Buchloer, sondern belegt am Ende Platz 127 von insgesamt 4000 Startern. Bereits bei der Alpen-Challenge in Lantsch/Lenz (Schweiz) zeigte der 20-jährige eine fulminante Leistung als er auf der Classic-Distanz über 122 Kilometer Platz 17 belegte.

 

Ebenfalls bei der Alpen-Challenge am Start waren Patrick Choinowski (Rang 39) und Fidel Kreuzer (163.). Für den Ötztaler Radmarathon hatten sich beide eine Zeit unter neun Stunden vorgenommen. Patrick Choinowski schaffte dies mit 8:53 Stunden. Fidel Kreuzer, aufgrund eines Sturzes bei der Alpen-Challenge gehandicapt, verfehlte zwar das Ziel, konnte mit 9:40 Stunden seine Zeit des Vorjahres aber um zwei Minuten verbessern.

 

Ziel des „Teams Bad Wörishofen“, das in eigenen Trikots und Hosen am Start war, eine gute Mannschaftsleistung einzufahren. Und das glückte besser als gedacht. Dank der guten Zeiten von Sebastian Kohlhofer, Hubertus Kraus (8:52), Patrick Choinowski, Thomas Osswald (9:03) und Jochen Tröber (9:03) schaffte das Team den Sprung auf Platz 30. Insgesamt waren 130 Mannschaften am Start.

 

Nicht zu vergessen sind natürlich die Leistungen von Hannes Weber (10:35), Klaus Linder (10:35) und Klaus Weisbrod (10:23). Allesamt verbesserten ihre Zeiten vom Vorjahr um fast eine Stunde.             

 

Patrick Choinowski

 

 

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Waren beim Ötztaler Radmarathon 2007 erfolgreich (v.l.): Thomas Osswald, Patrick Choinowski, Jochen Tröber, Klaus Weisbrod, Hubertus Kraus, Fidel Kreuzer, Hannes Weber, Sebastian Kohlhofer, Klaus Linder. Foto: privat

  

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