Rennradtour Alpe Adria

Artikel vom

Rennrad

Bilder: Klaus Wessely

Eine Gruppe von 19 Radlerinnen und Radler mit Mitgliedern des Buchloer FC und RVA sowie einer Damengruppe aus Mindelheim hat eine erlebnisreiche Alpenüberquerung un-ternommen.

Die von Manfred Winter organisierte Tour startete in Salzburg wohin die Sportler von Fahrerfreunden mit drei Transportern gebracht wurden. Der gut beschilderte Radweg Alpe-Adria ist eine bekannte Strecke, die auch für Tourenräder geeignet ist. Die gut trainierten Rennradler fuhren am ersten Tag an der Salzach entlang über den Pass Lueg, vorbei an der Burg Hohenwerfen und mussten dann voll in die Pedale treten um die achzehnprozentige Steigung nach Bad Gastein zur vorgebuchten Unterkunft zugelangen. Dort war das Gepäck von den Begleitfahrern bereits eingecheckt, so dass dann auch Zeit zur Besichtigung des Ortes und des 300 Meter abstürzenden Wasserfall blieb.

Am zweiten Tag musste nach wenigen Kilometern für die Tauernschleuse von Böckstein nach Mallnitz der Zug in Anspruch genommen werden. Eine traumhafte Abfahrt führte dann hinunter ins Mölltal und auf der Weiterfahrt entlang dem idyllischen Drautal wurde Villach erreicht, wo die zweite Übernachtung anstand.

Sehr beeindruckend am dritten Tag erlebten die Rennradler nach Camporosso einen breit ausgebauten Weg auf der aufgelassenen Trasse der Pontebbana-Bahn der im Fellatal über Brücken und durch beleuchtete Tunnels sehenswert bergab führte. Nach einigen Umleitungen erreichten alle die auf zwei Häuser verteilte Unterkunft in der Lavendelstadt Venzone wo in einem schönen Biergarten das gemeinsame Abendessen eingenommen wurde.

Am vierten Tag war die Beschilderung des Radweges verbesserungsfähig und mit vielen Hindernissen ging es durch Udine. Die Mittagspause konnte dann in der früheren Festungsstadt Palmanova eingenommen werden. Um die Lagunenstadt Grado zu erreichen galt es noch den fünf Kilometer langen Damm zu überqueren.

Bevor die Heimreise angetreten wurde legten die Radler noch einen Erholungstag mit Besichtigung von Grado und einer Wattwanderung ein. Die etwa 450 Kilometer lange Strecke war in großen Teilen nicht asphaltiert und trotzdem war nur ein Plattfuß zu reparieren.

Unsere Partner